Behandlungsmöglichkeiten für Adipositas Patienten

BMI online Rechner BMI Tabelle BMI Formel Bücher&Tipps
BMI berechnen Kinder BMI Tabelle Kind Perzentilkurven Hüfte Taille Verhältnis
 

Adipositas Behandlung

Behandlungsmöglichkeiten für Adipositas Patienten

Die Zahl der fettleibigen Menschen in Deutschland steigt immer weiter an. Meist ist es ein Zusammenspiel aus Bewegungsmangel und falscher Ernährung oder Überernährung, das das Übergewicht, in der Fachsprache Adipositas, verursacht. Gerade in Industrieländern ist dies eine weit verbreitete Krankheit, auch unter Kindern. In den letzten Jahren ist die Zahl von Adipositas Patienten aber ebenfalls in den Schwellenländern angestiegen. Die Ernährungs- und Stoffwechselerkrankung zeichnet sich durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts aus, die krankhafte Auswirkungen haben kann.

Zur Behandlung von Adipositas Patienten sind häufig chirurgische Eingriffe nötig. Im Jahr 2011 bestanden diese Eingriffe in den meisten Fällen aus dem Legen von einem Magenbypass. Diese Operation wurde insgesamt 1974 Mal durchgeführt. An zweiter Stelle steht der Schlauchmagen als Eingriff mit einer Anzahl von 1908 Eingriffen im Jahr 2011. Seltener kommt es zum Legen eines Magenbands, insgesamt 342 Mal, eines Magenballons, insgesamt 161 Mal und eines Magenschrittmachers, nur 39 Mal im vergangenen Jahr.

Dank Dresdner Forschern könnte es jedoch auch bald zu ganz anderen Möglichkeiten kommen, um die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Es wurden bakterielle Ursachen für Adipositas gefunden, so dass der Stoffwechsel von Patienten verbessert und ihr Gewichtsverlust gefördert werden könnte, wenn man ihnen veränderte Darmbakterien einsetzt. Fest steht aber noch nicht, ob dieser Eingriff durch die fremden Darmkeine nicht möglicherweise eine andere Krankheit beim Patienten auslösen könnte. Eventuelle Negativfolgen könnten eintreten.

Ärzte des Universitätsklinikums in Dresden hatten Diabetes 2 Patienten einen Magenbypass zur Gewichtsreduktion installiert, die die Veränderungen im Darm einleitete und konnten so eine günstige Entwicklung der Darmflora bewirken und den Stoffwechsel der Patienten verbessern. So können die Ärzte nach der Operation feststellen, ob sich etwas zum Positiven verändert hat. Oft waren vor der Operation Bakterientypen vorherrschend, die Kohlenhydrate verwerteten und somit förderlich für die Fettleibigkeit waren. Nach der Operation dominierte dann eine andere Bakterienart. Quelle: Statista